Preview – Luckfox Lyra Ultra W

Last Updated on 17. Oktober 2026 by sfambachLink-Status: OK

Die Luckfox Lyra Ultra W ist das große Board der Lyra-Familie vom chinesischen Hersteller Luckfox. Wie die Zero W arbeitet ein Rockchip RK3506B mit drei Cortex-A7-Kernen bis 1,2 GHz für Linux und einem Cortex-M0 für Echtzeitaufgaben, dazu 512 MB DDR3L. Statt Flash im Megabyte-Bereich hat sie 8 GB eMMC, außerdem 100-Mbit-Ethernet, auf das sich ein PoE-Modul stecken lässt, sowie WLAN 6 und Bluetooth 5.2. USB-A, ein Lautsprecheranschluss und eine RTC-Batterie machen sie zu einem fertigen kleinen Steuergerät. Interessant ist sie als Gateway, Display-Terminal oder Steuerung, die gleichzeitig am Kabelnetz und im WLAN hängt. Die Variante ohne W heißt Lyra Ultra und hat kein Funkmodul.

Was ist ein Preview? Hier zeige ich kurz Hardware, die ich entdeckt, aber noch nicht genauer angeschaut habe. So behalte ich den Überblick und ihr seht schon vorab, was kommt. Sobald ich dazu komme, ersetzt ein ausführlicher Beitrag das Preview. Was zuerst dran ist, bestimmen eure Kommentare oder meine Lust und Zeit ;).

Beschreibung

  • Hersteller: Luckfox (Shenzhen), Vertrieb auch über Waveshare
  • SoC: Rockchip RK3506B
  • CPU: 3 × Arm Cortex-A7 (32 Bit) bis 1,2 GHz
  • Echtzeit-Kern: Arm Cortex-M0 im selben Chip, SMP- und AMP-Betrieb
  • RAM: 512 MB DDR3L
  • Speicher: 8 GB eMMC
  • Funk: WLAN 6 (2,4 GHz) und Bluetooth 5.2 mit BLE, Antennenanschluss (nur Ultra W)
  • Netzwerk (Kabel): 10/100 Mbit Ethernet (PHY CH182H2), Anschluss für optionales PoE-Modul
  • Display: MIPI DSI 2 Lanes, bis 1280 × 800 bei 60 Hz; als Kit mit 10,1-Zoll-Touchdisplay erhältlich
  • USB: Ultra W: 1 × USB-C OTG, 2 × USB 2.0 Host über Hub CH334F (USB-A und 4-poliger MX1.25-Stecker); Ultra: 2 × USB OTG
  • GPIO: 29 Pins mit Rockchip Matrix IO plus 4 GPIO
  • Audio: Lautsprecheranschluss MX1.25, 8 Ω / 1 W
  • Weitere: RTC-Batterieanschluss, BOOT- und RESET-Taster, LED
  • Stromversorgung: 5 V über USB-C, externer 5-V-Anschluss oder PoE-Modul
  • Größe: nicht gefunden (Maßzeichnung auf der Herstellerseite)
  • Betriebssysteme: Buildroot und Ubuntu aus dem Luckfox-Lyra-SDK
  • Preise: 17.10.2026: Lyra Ultra ab 36,99 $ (Luckfox-Shop), Kits bis 92,99 $; Ultra W 43,75 AUD inkl. GST (Core Electronics)

Luckfox Lyra Ultra – Produktseite (Luckfox)Link-Status: OK · Luckfox Lyra Ultra bei WaveshareLink-Status: OK · Luckfox Lyra – WikiLink-Status: OK

Vergleich der Lyra-Boards

Die drei Boards aus dem Taxonomy Modeller nebeneinander: die kleine Lyra im Pico-Format, die Lyra Zero W im Pi-Zero-Format und die größere Lyra Ultra W.

Luckfox LyraLuckfox Lyra Zero WLuckfox Lyra Ultra W
BezeichnungLuckfox LyraLuckfox Lyra Zero WLuckfox Lyra Ultra W
BeschreibungLinux-Board mit Echtzeitkern im selben Chip: 3 × Cortex-A7 bis 1,2 GHz für Buildroot/Ubuntu 22.04, Cortex-M0 für Echtzeitaufgaben, 128 MB DDR3L im Chip, MIPI-DSI (2 Lanes), 2 × USB 2.0 OTG, 24 GPIO (RM_IO). Lizenz: Hardware nicht offen; Kernel/U-Boot/Buildroot GPL-2.0 plus Rockchip-Binärteile.Linux-Board im Raspberry-Pi-Zero-Format mit Echtzeitkern im selben Chip: 3 × Cortex-A7 bis 1,2 GHz, Cortex-M0, 512 MB DDR3L, 256 MB SPI-NAND plus microSD, WLAN 6 und Bluetooth 5.2, 40-polige Pi-kompatible Leiste. Lizenz: Hardware nicht offen; Kernel/U-Boot/Buildroot GPL-2.0 plus Rockchip-Binärteile.Größeres Lyra-Board mit Echtzeitkern im selben Chip: 3 × Cortex-A7 bis 1,2 GHz, Cortex-M0, 512 MB DDR3L, 8 GB eMMC, 100-Mbit-Ethernet (PoE-Modul optional), WLAN 6 und Bluetooth 5.2, USB-A, Lautsprecher- und RTC-Anschluss. Lizenz: Hardware nicht offen; Kernel/U-Boot/Buildroot GPL-2.0 plus Rockchip-Binärteile.
HerkunftshinweisThread Luckfox Lyra (fambach.net, 17.10.2026); Waveshare https://www.waveshare.com/product/ai/boards-kits/luckfox.htmThread Luckfox Lyra (fambach.net, 17.10.2026); Luckfox https://www.luckfox.com/Luckfox-Lyra-Zero-W; CNX Software 16.06.2025 (Maße, Funkmodul, Preis)Thread Luckfox Lyra (fambach.net, 17.10.2026); Luckfox https://www.luckfox.com/Luckfox-Lyra-Ultra; Abmessungen nicht gefunden
HerstellerLuckfoxLuckfoxLuckfox
EinsatzGünstige Alternative zu UNO Q: Linux plus Echtzeit-Steuerung, kleine DisplaysPi-Zero-Ersatz mit WLAN 6, IoT, Display-ProjekteKleines Gateway/Steuergerät mit Kabelnetz und WLAN, Display-Terminal
Eingangsspannung5 V (USB-C)5 V (USB-C, extern oder PoE)
Abmessungen51 x 21 mm65 x 30 mm
ProzessorRockchip RK3506G2Rockchip RK3506BRockchip RK3506B
Takt1,2 GHz1,2 GHz1,2 GHz
Kerne3 + 13 + 13 + 1
Digitale Pins242829 RM_IO + 4 GPIO
Flash256 MB SPI-NAND + microSD8 GB eMMC
SRAM128 MB DDR3L (im Chip)512 MB DDR3L512 MB DDR3L
WLANkeinWLAN 6, 2,4 GHz (AIC8800DC)WLAN 6, 2,4 GHz
Bluetoothkein5.2 / BLE5.2 / BLE
Ethernetkein (Variante Lyra Plus mit Ethernet)10/100 Mbit (CH182H2), PoE-Modul optional
VideoMIPI-DSI 2-lane, bis 1280 × 1280MIPI-DSI 2-lane, bis 1280 × 800
AudioLautsprecher 8 Ω / 1 W (MX1.25)
USB2 USB 2.0 OTG1 USB-C OTG, 2 USB 2.0 Host (USB-C + 4-pol. Stecker, über Hub)1 USB 2.0 OTG (USB-C), 2 USB 2.0 Host über Hub (USB-A + 4-pol. Stecker)
Weitere BausteineCortex-M0 Echtzeitkern, MIPI-DSI 2-laneCortex-M0 Echtzeitkern, 40-polige Pi-Leiste, Keramikantenne + IPEXCortex-M0 Echtzeitkern, RTC-Batterieanschluss, USB-Hub CH334F

Unterschied zur Lyra Zero W

  • Bauform: Zero W im Pi-Zero-Format (65 × 30 mm) mit 40-poliger Pi-Leiste; Ultra W deutlich größer und fast quadratisch
  • Speicher: Zero W 256 MB SPI-NAND plus microSD; Ultra W 8 GB eMMC
  • Netzwerk: beide WLAN 6 (2,4 GHz) und Bluetooth 5.2; nur die Ultra W hat zusätzlich 100-Mbit-Ethernet, auf Wunsch mit PoE-Modul
  • Anschlüsse: Zero W zwei USB-C-Buchsen; Ultra W USB-C, USB-A, Lautsprecheranschluss (8 Ω, 1 W) und RTC-Batterie
  • Gleich: RK3506B mit 3 × Cortex-A7 und Cortex-M0, 512 MB DDR3L, MIPI-DSI mit 2 Lanes

Linux und Echtzeit auf einem Chip

Wie bei allen Lyra-Boards trennt der RK3506B Linux und Echtzeit im selben Chip: Die drei A7-Kerne betreiben Linux (Buildroot oder Ubuntu aus dem Luckfox-SDK), der Cortex-M0 kann im AMP-Betrieb eigene Firmware ausführen, z. B. mit RT-Thread, und Pins mit festem Timing schalten.

Die kleine Grundversion steht im Preview – Luckfox LyraLink-Status: OK.

Lizenz

  • Lizenz Hardware: nicht offen (kein Open-Hardware-Projekt); ob Luckfox einen Schaltplan zum Download anbietet, ist nicht geprüft
  • Lizenz Software: Linux-Kernel, U-Boot und Buildroot GPL-2.0; Teile der Rockchip-Firmware und -Bibliotheken nur als Binärdatei
  • Marken: Luckfox ist eine Marke ihres Inhabers; Rockchip, Arm, Cortex, Raspberry Pi und Ubuntu sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber

Rockchip untersagt den Versand der Boards in einige Länder (u. a. Russland, Belarus, Iran, Nordkorea).

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Quellen

Logbuch

DatumÄnderungAutor
17.10.2026Beitrag erstelltsfambach
Logbuch

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