Preview – 16-Bit ISA SSD-Controller (isa16_ssd_controller)

Last Updated on 25. October 2026 by SuffocationLink status: OK

Der 16-Bit ISA SSD-Controller (Arbeitstitel isa16_ssd_controller) ist die AT-Variante meines 8-Bit ISA SSD-Controllers für 286-, 386- und 486-Rechner. Er bringt bis zu vier SATA-Anschlüsse für SSDs in den alten PC, ist technisch aber ein Standard-AT-IDE-Controller mit zwei Kanälen. Pro Anschluss übersetzt ein fertiger IDE-zu-SATA-Wandler für wenige Euro zwischen IDE und SATA. Weil die Karte sich wie ein ganz normaler IDE-Controller verhält, laufen Mainboard-BIOS, die üblichen DOS-Treiber und sogar CD-ROM-Laufwerke ohne Sonderlösung. Mit 16 Bit Datenbreite ist er außerdem deutlich schneller als die 8-Bit-Karte.

Was ist ein Preview? Hier zeige ich kurz Hardware, die ich entdeckt, aber noch nicht genauer angeschaut habe. So behalte ich den Überblick und ihr seht schon vorab, was kommt. Sobald ich dazu komme, ersetzt ein ausführlicher Beitrag das Preview. Was zuerst dran ist, bestimmen eure Kommentare oder meine Lust und Zeit ;).

Description

  • Bezeichnung: 16-Bit ISA SSD-Controller (isa16_ssd_controller), eigenes Projekt
  • Status: Konzept, noch nicht gebaut
  • Bus: 16-Bit ISA, ab 286
  • IDE: Standard-AT-IDE, zwei Kanäle (1F0h/IRQ 14 und 170h/IRQ 15, alternativ 1E8h/168h), nur PIO
  • Anschlüsse: bis zu vier SATA-Ports über aufgesteckte IDE-zu-SATA-Wandler (JM20330-Klasse)
  • BIOS: Mainboard-BIOS, optional XT-IDE Universal BIOS (AT) im 28C256 für LBA auf alten Boards
  • Bauteile: Durchsteckmontage, Adressen per DIP-Schalter, IRQ per Jumper
  • Schwesterprojekt: 8-Bit ISA SSD-ControllerLink status: OK
  • Projekt: 16-Bit-ISA-SSD-Controller auf GitHubLink status: OK
isa16_ssd_controller - Blockschaltbild des 16-Bit ISA SSD-Controllers
isa16_ssd_controller – Blockschaltbild des 16-Bit ISA SSD-Controllers

Eigentlich ein IDE-Controller

Der Name sagt SSD-Controller, die Karte ist aber ein ganz normaler AT-IDE-Controller, wie er in jedem 386er steckt. Die SSDs sprechen SATA, pro Anschluss übersetzt ein Wandler zwischen IDE und SATA. Mainboard-BIOS und DOS sehen ganz normale IDE-Festplatten. Voraussetzungen an die SSDs:

  • SATA I: Die üblichen Wandler (JM20330) schaffen nur 1,5 Gbit/s, die SSD muss darauf herunterschalten. Ältere, kleine SSDs sind die sicherere Wahl.
  • Alte ATA-Befehle im PIO-Modus: Die Karte kennt kein DMA.
  • Größe: DOS sieht ohne INT-13h-Erweiterungen höchstens rund 8 GB, eine FAT16-Partition höchstens 2 GB. Ein BIOS von vor etwa 1994 sieht ohne LBA sogar nur 504 MB. Dafür gibt es den optionalen ROM-Sockel mit dem XT-IDE Universal BIOS (AT-Version).
  • Nicht jede Kombination aus Wandler und SSD läuft stabil, deshalb vorher testen.
  • CD-ROM: Ein SATA- oder IDE-CD-ROM-Laufwerk läuft mit den üblichen DOS-ATAPI-Treibern und MSCDEX.

8 Bit oder 16 Bit?

8-Bit-Karte16-Bit-Karte
RechnerXT und ab 286nur ab 286
RegisterXT-IDE (300h, Latch)Standard-AT-IDE (1F0h/170h)
Datenweg8 Bit + Latch16 Bit, IOCS16
Geschwindigkeitlangsamdeutlich schneller (nicht gemessen)
BIOSXT-IDE Universal BIOS nötigMainboard-BIOS, XT-IDE BIOS optional
CD-ROMeigener Treiber (später)übliche ATAPI-Treiber
Vergleich 8-Bit- und 16-Bit-Variante

Eine Kombikarte für beide Busbreiten plane ich nicht: Eine 16-Bit-Steckleiste passt in viele XT-Slots nicht, weil dahinter Bauteile sitzen. Die 8-Bit-Karte läuft ohnehin auch im 16-Bit-Slot, nur langsamer.

Licence

  • Hardware: CERN-OHL-S-2.0
  • Software/Firmware: XT-IDE Universal BIOS (GPL-2), nicht enthalten
  • Dokumentation: CC BY-SA 4.0
  • Marken: SATA ist eine Marke der SATA-IO

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25.10.2026Post createdSuffocation
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