Last Updated on 25. October 2026 by SuffocationLink status: OK
Der 8-Bit ISA SSD-Controller (Arbeitstitel isa8_ssd_controller) ist ein eigenes Kartenprojekt für XT- und AT-Rechner. Er bringt SATA-Anschlüsse für SSDs in den alten PC, ist technisch aber ein XT-IDE-kompatibler IDE-Controller, sodass das XT-IDE Universal BIOS ohne Änderung von einer SSD bootet. Pro Anschluss übersetzt ein IDE-zu-SATA-Wandler, wie es ihn fertig für wenige Euro gibt, zwischen der IDE-Logik der Karte und der SSD. Zwei Kanäle mit Master und Slave ergeben bis zu vier SSDs. Später soll die Schaltung auch als Aufsteckmodul oder Zusatzbestückung der eigenen 8-Bit ISA Multi-IO-Karte dienen.
Was ist ein Preview? Hier zeige ich kurz Hardware, die ich entdeckt, aber noch nicht genauer angeschaut habe. So behalte ich den Überblick und ihr seht schon vorab, was kommt. Sobald ich dazu komme, ersetzt ein ausführlicher Beitrag das Preview. Was zuerst dran ist, bestimmen eure Kommentare oder meine Lust und Zeit ;).
Description
- Bezeichnung: 8-Bit ISA SSD-Controller (isa8_ssd_controller), eigenes Projekt
- Status: Konzept, noch nicht gebaut
- Bus: 8-Bit ISA, läuft auch im 16-Bit-Slot (XT bis 486)
- IDE-Logik: XT-IDE-kompatibel (GAL und 74HCT574-Latches), zwei Kanäle auf 300h und 320h
- Anschlüsse: bis zu vier SATA-Ports über aufgesteckte IDE-zu-SATA-Wandler (JM20330-Klasse)
- BIOS: XT-IDE Universal BIOS in einem 28C256 auf der Karte (optional)
- Strom: SSDs vom Netzteil, Wandler von der Karte (ISA +5 V mit Sicherung oder Berg-Stecker)
- Einstellungen: Adressen per DIP-Schalter, Bauteile in Durchsteckmontage
- Später: Aufsteckmodul für die Multi-IO-Karte, eigener CD-ROM-Treiber für DOS
- Projekt: 8-Bit-ISA-SSD-Controller auf GitHubLink status: OK

Eigentlich ein IDE-Controller
Der Name sagt SSD-Controller, die Karte ist aber ein IDE-Controller im Stil der XT-IDE. Die SSDs sprechen SATA, pro Anschluss übersetzt ein Wandler zwischen IDE und SATA. Für BIOS und DOS sieht jede SSD wie eine ganz normale IDE-Festplatte aus. Daraus ergeben sich ein paar Voraussetzungen an die SSDs:
- SATA I: Die üblichen Wandler (JM20330) sind SATA 1.0 mit 1,5 Gbit/s. Die SSD muss auf diese Geschwindigkeit herunterschalten können. Neuere SSDs tun das meist, aber nicht alle. Ältere, kleine SSDs sind die sicherere Wahl.
- Alte ATA-Befehle im PIO-Modus: Die Karte kennt kein DMA. Das XT-IDE Universal BIOS liest und schreibt mit den klassischen PIO-Befehlen, die die SSD noch beherrschen muss.
- Größe: DOS sieht ohne INT-13h-Erweiterungen höchstens rund 8 GB, eine FAT16-Partition höchstens 2 GB. Kleine SSDs mit 16 bis 64 GB reichen völlig.
- Nicht jede Kombination aus Wandler und SSD läuft stabil, es gibt Berichte über Aussetzer. Deshalb vor dem Einbau testen.
- Ohne Wandler gehen echte IDE-SSDs, DOMs und CF-Karten mit IDE-Adapter: Ein DOM mit 40-poliger Buchse passt direkt auf den Steckplatz.
Zwei oder vier SSDs?
Ein IDE-Kanal trägt immer zwei Geräte (Master und Slave), vier SSDs brauchen also zwei Kanäle auf zwei Adressen. Das XT-IDE Universal BIOS sucht bis zu vier Controller. DOS vor Version 5.0 kommt nur mit zwei Festplatten klar, ab DOS 5.0 gehen alle vier. Kanal 2 ist eine optionale Bestückung.
Licence
- Hardware: CERN-OHL-S-2.0
- Software/Firmware: XT-IDE Universal BIOS (GPL-2), nicht enthalten; eigene DOS-Programme später PolyForm Noncommercial 1.0.0
- Dokumentation: CC BY-SA 4.0
- Marken: SATA ist eine Marke der SATA-IO
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Sources
- 8-Bit-ISA-SSD-Controller auf GitHubLink status: OK
- Glitch Works XT-IDE auf GitHubLink status: OK
- Hackaday.io – JM20330 Reverse EngineeringLink status: OK
- OS/2 Museum – More than Two Hard Disks in DOSLink status: OK
- XT-IDE Universal BIOSLink status: OK
Logbook
| Date | Change | Author |
|---|---|---|
| 25.10.2026 | Umbenannt in 8-Bit ISA SSD-Controller, Abschnitt „Eigentlich ein IDE-Controller“ (Voraussetzungen an die SSDs) ergänzt, Blockschaltbild korrigiert Konzept auf SATA-SSDs umgestellt (vorher microSD), Titel, Text und Blockschaltbild neu Post created | Suffocation |